1977 |
Gründung der MCS MICRONIC Computer Systeme GmbH. Ziel des Unternehmens ist es, Lösungen und Produkte auf Basis der damals noch jungen Mikroprozessortechnik zu entwickeln.
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1978 | Umzug von Berlin-Lankwitz auf das Gelände des Flughafens Tempelhof. Neben den Entwicklungsleistungen kann MCS nun auch Produktionskapazitäten zur Verfügung stellen. MCS entwickelt im gleichen Jahr den Lerncomputer „Alpha 1“, von dem insgesamt 600 Stück verkauft werden und mit dem die Funktionsweise und Programmierung von Mikroprozessoren gelehrt wird. Viele Ingenieure, die auf „Alpha 1“ gelernt haben, verbinden fortan die Mikroprozessortechnik mit MCS. Das Unternehmen profitiert in den Folgejahren stark von der frühen Hinwendung zur Mikroprozessortechnik. Darüber hinaus erwirbt sich MCS den Ruf, schnell die Aufgaben ihrer Kunden zu verstehen und prompt Lösungen liefern zu können.
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1979 | Entwicklung eines Videolernsystems für die Aus- und Weiterbildung. Neben Banken und Militär entscheidet sich auch BMW für das System. Es kommt weltweit in 18 Sprachen zum Einsatz.
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1980 | MCS entwickelt ein Dialyse-System (Künstliche Niere), das mit Hilfe eines Tandem-Rechnersystems und geregelten Pumpen eine sichere und schmerzfreie Dialyse ermöglicht.
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1981 | Fusion mit der Firma Voigt & Co, zu der bereits ein enges Kooperationsverhältnis bestand. Mit nunmehr 30 Mitarbeitern und unter dem Namen MCS bereitet sich das Unternehmen auf die große und steigende Nachfrage nach High-Tech-Lösungen vor. Mit der Fusion übernimmt MCS auch die Expertise in der Entwicklung von Fahrscheinautomaten. Schon 1975 hat Voigt & Co den ersten Automaten für den ÖPNV konstruiert.
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1984 | MCS entwickelt im Auftrag von Rotaprint die Steuerung für die schnellste Offsetdruckmaschine der Welt. Sie schafft 27.000 Blatt pro Stunde.
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1991 | Verlagerung der Produktion nach Mantel bei Weiden in die Nähe zu wichtigen Kunden. In der Oberpfalz werden in den folgenden zehn Jahren unter anderem 17.000 Briefmarkenautomaten und Heftchengeber für die Deutsche Post produziert.
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1992 | MCS erhält den ersten Großauftrag von Siemens für die Entwicklung und Lieferung von Steuerungen für Parkscheinautomaten. |
1994 | MCS entwickelt die erste Steuerung für solarbetriebene Parkscheinautomaten.
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1995 | MCS beginnt mit der Entwicklung von Modems und der Vernetzung von Automaten. Mit Hilfe von MCS-Lösungen kann an Automaten auch mit Geldkarte gezahlt werden.
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1996 | Erste Kontakte zur Stadtverwaltung Dubai (Vereinigte Arabische Emirate). Einer unserer Kunden gewinnt die Ausschreibung zur flächendeckenden Installation von solarbetriebenen Parkscheinautomaten in Dubai. Die Herausforderungen sind hier der Betrieb der Automaten unter extremen klimatischen Verhältnissen, wie Luftfeuchtigkeit; Sand, Temperatur und Sonnenstrahlung sowie der Druck und die Anzeige von arabischen Kundendialogen..
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1997 | Neubau einer hochmodernen Produktionsstätte im bayerischen Wernberg-Köblitz. Mit den neuen Anlagen ist MCS in der Lage SMD-Baugruppen zu produzieren. Waren es bislang nur selbst entwickelte Geräte, die im MCS-Werk hergestellt wurden, so beginnt die MCS nun auch damit, Produkte zu fertigen, die sie nicht selbst entwickelt hat.
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2001 | MCS forciert die Entwicklung eigener Produkte. Dazu gehören Drucker und Modems für spezielle Anwendungsgebiete, zum Beispiel für Automaten im Außenbereich. Sie zeichnen sich durch einen besonders geringen Stromverbrauch und Unempfindlichkeit gegen Witterungseinflüsse aus. Auch ein Managementsystem für die Automatenvernetzung wird von MCS in Eigeninitiative entwickelt.
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2002 | In Dubai und Sharjah (Vereinigte Arabische Emirate) startet MCS ein Projekt zur Vernetzung von Parkscheinautomaten.
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2006 | MCS bringt Module für GPS-Systeme zur Ortung von Lkws und Containern in den Markt.
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2007 | MCS geht neue Wege im Vertrieb und wird offizieller Solution Partner der congatec AG, einem Hersteller von Embedded Systems. Die Elektrosil GmbH nimmt MCS-Produkte in ihr Vertriebsprogramm auf. Mit 45 Mitarbeitern feiert MCS ihr 30-jähriges Jubiläum ! |
2008 | Die Produktion wird um einen neuen 4-Achsen-Lackierroboter und einen neuen SMD-Bestückungsautomaten erweitert. |
2009 | Im Juli wird der Firmenstammsitz vom Flughafen Tempelhof auf das Ullsteingelände am Tempelhofer Hafen verlegt. Im Dezember übernimmt MCS die Distribution für die Hypercom-Produkte Artema Modular und AVT.compact, elektronischen Bezahlsystemen für Verkaufsautomaten. |
2010 | Der Firmenstammsitz auf dem Ullsteingelände wird flächenmäßig um eine Etage erweitert. Für die Verwaltung und Entwicklung stehen jetzt 1.300 qm zur Verfügung. |
2011 | Erweiterung der Produktionsstätte Wernberg durch Anbau eines Bereiches für die Materialwirtschaft / das Lager. Investition in einen weiteren hochproduktiven Bestückungsautomaten. |